Mitte Januar 2016 wurde das neue Wadi-al-Hitan-Museum für Fossilien und Klimawandel Fayoum eingeweiht. Es entstand in Kooperation von Ägypten, Italien und dem UN-Entwicklungsfond. Das Wadi Al-Hitan gehörte vor ca. 200 Millionen Jahren zum Tethys-Ozean. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist das Gebiet in der westlichen Wüste für Forscher von großem Interesse und wurde 2005 zum UNESCO- Weltkulturerbe erklärt.

Die Gestaltung des neuen Museums ist der Umgebung nachempfunden und ähnelt einer Sanddüne. Es beherbergt unter anderem zwei Walfossilien, eines von ihnen ist der berühmte Basilosaurus isis aus dem 56 bis 39 Mill. Jahre zurückliegenden Eozän.

Es bietet besondere Möglichkeiten zur Erforschung der Erdgeschichte und des Klimawandels und ist das erste Projekt der ägyptisch-italienischen Kooperation für Naturschutzgebiete, zu denen u. a. Siwa, das Wadi-Rayyan, das Wadi-al-Gamal und der Moses-Berg auf dem Sinai gehören.

Am 10. Januar 2016 fand die Eröffnung des Nil-Museums in Assuan statt. Auf 46 000 qm werden Mythen, historische Entwicklungen und Ereignisse aller Nil-Anrainerstaaten präsentiert. Es soll explizit kein ägyptisches Museum sein, sondern ist der Pflege der Beziehungen und Partnerschaften der am Nil gelegenen Länder sowie dem Schutz des Flusses gewidmet.

Vier islamische Monumente im Al-Khalifa-Distrikt wurden nach ihrer Restaurierung offiziell eröffnet: Moscheen und Mausoleen der Sayeda Rokaya, Enkelin des Propheten Mohammed, sowie der berüchtigten Shagaret-el-dor, Ehefrau des Sultans Negm-el-din aus der Ayyubiden-Zeit, weiterhin die Mausoleen einer Tante des Propheten namens Aateka sowie von Al-Gaafari, einem weiteren Mitglied aus der Prophetenfamilien, konnten mit einer Spende von 116 Mill. Dollar der USA renoviert werden.