Andrea Görich-Fischer

 

Tourismus und Umweltschutz – Geht das überhaupt?

 

 

Ägypten ist unbestritten ein Urlaubsland, nicht nur wegen seiner über 5000 Jahre alten Geschichte, sondern auch wegen seines Klimas und der zumeist unablässig scheinenden Sonne.

 

Der Tourismus ist in Ägypten einer der am stärksten wachsenden Wirtschaftszweige mit Zuwachsraten im zweistelligen Bereich. Diese Branche ist die wichtigste Deviseneinnahmequelle des Landes, trotz des finanziellen Einbruches in Folge der Terroranschläge 2005 und 2006 in Dahab/Sinai. Allein im Jahre 2007 besuchten ca. 11 Millionen Touristen das Land.

 

Zwei Drittel der Ägypten-Touristen sind Westeuropäer. Deutschland, Italien und Großbritannien finden sich auf den vorderen Plätzen. Ca. 12% der Ägypter arbeiten nach Aussage des ägyptischen Tourismusministers Zoheir Garranah in der Tourismusbranche.

 

Dieser Ansturm von Touristen bringt zwangsläufig die Frage nach der Nachhaltigkeit dieses Industriezweiges mit sich. Hauptprobleme ergeben sich aus dem stetigen Anstieg des Touristenstromes vor allem im allgemeinen Tourismusverkehr, wie An- und Abreise, Kurztrips vor Ort u.ä.; in energiewirtschaftlicher und wasserwirtschaftlicher Hinsicht sowie im Abfallmanagement, denn hier reichen die vorhandenen Kapazitäten oftmals nicht aus.

 

Daher setzt Ägypten immer mehr darauf, dass sich dieser ständig wachsende Industriezweig auch nachhaltig entwickelt. Nach Aussage des Ministers wird aus diesem Grund auch der ökologische Tourismus forciert. Für ein Land, in dem das Umweltbewusstsein mit europäischen Maßstäben nicht zu messen ist und ein Umweltministerium erst 1994 gegründet wurde, ist dies ein großes Vorhaben. Bezeichnend für die vorherrschende Wahrnehmung der Umwelt ist ein Wort aus der ägyptischen Jugendsprache. Wird ein Jugendlicher mit dem Begriff „bi’a bezeichnet, so will man damit ausdrücken, dass besagter Jugendlicher ein sehr niedriges Niveau hat. Der Begriff „bi’a ist aber auch das arabische Wort für Umwelt.

 

Es existieren inzwischen eine Vielzahl an Labeln und Signaturen, die dem umweltbewussten Touristen  - nicht nur in Ägypten - deutlich machen sollen, hier wird Umweltschutz betrieben. Alle Umweltzeichen zusammen bieten einen mannigfaltigen Reichtum an Wissen und Erfahrungen. Da gibt es öffentliche, private und partnerschaftliche öffentlich-private Systeme; Zertifikate für alle Arten von Dienstleistungen oder nur für bestimmte Unterkünfte; Zeichen, die seit 15, seit 7 oder erst seit 2 Jahren bestehen mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen für die Festlegung der Kriterien wie klimatische Unterschiede, Umweltbedingungen, nationale Gesetze, technischer Standard und und und. Zeichen mit umfassenden oder sehr einfachen Prüfungsverfahren; Systeme mit hohen, mittleren oder geringen Gebühren für Bewerber und Lizenz­träger; Umweltzeichen mit umfassenden oder sehr begrenzten Marketingmöglichkeiten. Das ägyptische Tourismusministerium zum Beispiel hat ein Umwelt-Management-System für Hotels eingeführt.

 

Große Tourismusunternehmen gehen noch einen Schritt weiter und entwickeln für ihre Häuser eigene Richtlinien bezüglich des Umweltschutzes. Für TUI/Iberotel zum Beispiel ist aktives Umweltmanagement ein bedeutender Qualitätsfaktor, denn Umweltschutz kann auch zu Angebots-, Produkt- und Serviceverbesserungen beitragen, so die TUI AG. Die Gäste werden im Rahmen des Umweltschutz-Konzeptes in den Hotels auf verschiedenste Weisen informiert. Iberotel-Mitarbeiter z. B. werden durch Trainingsprogramme und umfangreiche Informationen stets für den Umweltschutz sensibilisiert. Dieser rote Faden zieht sich durch bis zur Auswahl der Lieferanten. Zusätzlich erfolgen Kooperation mit Umweltschutzorganisationen und die Unterstützung lokaler Projekte.

Gesetzte Umweltkriterien sind hier: Geregelte Abwasserentsorgung durch kommunale oder eigene Kläranlage, mindestens drei Wassersparmaßnahmen, Abfallvermeidung durch mindestens drei Maßnahmen, Abfalltrennung zum Recycling, mindestens drei Energiesparmaßnahmen, regelmäßige Verbrauchsmessungen, umweltorientierter Einkauf, biologisch abbaubare Reinigungsmittel, Umweltinformationen für Gäste, Benennung eines Umweltbeauftragten, Bewertung der Umweltmaßnahmen in der Gästebefragung mit „gut“ oder besser. Um ihren Einsatz für den Umweltschutz deutlich zu machen, bedient sich die TUI nicht nur eigener „green labels“, sondern auch weltweit zertifizierter Labels wie dem Green Globe 21 und der ISO 14001.

 

So wurde zum Beispiel 1996 der TUI Umwelt Champion als Auszeichnung für Hotels ins Leben gerufen, die sich durch eine besonders umweltschonende und zukunftsorientierte Hotelführung auszeichnen. Eine Reformierung des Verfahrens zur Ermittlung des TUI Umwelt Champions erfolgte 2004.

 

War bis zur Reformierung die Gästezufriedenheit aus dem Gästefragebogen zu diesem Thema alleiniges Kriterium, setzt die TUI nun auf eine Kombination aus Gästezufriedenheit und Bewertung der tatsächlichen Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltauswirkungen der Hotels.
Beide Kriterien werden nach einem Punkte-Bewertungsverfahren, das neben der Gästebeurteilung weitere Faktoren, wie Umweltzertifizierungen nach ISO 14001/EMAS, Energie-, Wasser- und Abfallmanagement berücksichtigt, bewertet.  Diese Auszeichnung wird jedes Jahr neu vergeben.

Die Objektivität der Auswahl und des Bewertungsverfahrens wurde im Zuge der ISO 14001 Zertifizierung von einem unabhängigen Gutachter überprüft und bestätigt.

 

 

Das konzerninterne Gütesiegel „EcoResor wurde in Kooperation zwischen TUI Hotels & Resorts und dem Umweltmanagement der TUI AG geschaffen.

Es zeichnet konzerneigene Hotel- und Clubbetriebe aus, die die hierfür festgeschriebenen Kernkriterien erfüllen.

 

So verfügen die ausgezeichneten Hotels über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach einer anerkannten nationalen oder internationalen Umweltnorm wie der ISO 14001, setzen auf effizientere Ressourcenverwendung und unterstützen kulturelle, gesellschaftliche oder ökologische Projekte.

17 Hotels der Gruppe sind inzwischen hier in Ägypten nach ISO 14001 zertifiziert, eines auch nach ISO 9001. Zwei weitere Hotels tragen die Label Green Globe 21 und Travel Life Award.

Mit der unternehmenspolitischen Zielsetzung zum Schutz der Umwelt, dem Erhalt der Natur und für eine nachhaltige Entwicklung fördert die World of TUI bereits seit 1991 regelmäßig beispielhafte Projekte und verleiht diesen eine Umweltauszeichnung. Dadurch soll lokal und regional geholfen werden, dauerhafte Problemlösungen und neue Wege für eine nachhaltige touristische Entwicklung in den Urlaubsgebieten zu finden. Gewürdigt werden die Preisträger zusätzlich mit einer finanziellen Förderung von 10.000 Euro.

 

Aber nicht nur an Land ist die Schärfung des Umweltbewusstseins existentiell. Das Rote Meer als Urlaubsziel mit seinen einzigartigen Korallenriffen wurde vom WWF (World Wide Fund for Nature) in die Liste der Global 200-Regionen aufgenommen, und somit zur Schlüsselregion für die biologische Vielfalt der Erde erklärt.

Doch wie lange kann das aufrechterhalten werden? Die Küste des Roten Meeres entwickelt sich immer mehr zu einem neuen Eldorado für den Massentourismus. Eine immense Anzahl von Tauchtouristen, unter ihnen viele Tauchrowdies zerstören diese einzigartige Unterwasserwelt. Jährlich kommen 4 Millionen Sporttaucher an das Rote Meer, auch aus Deutschland.

 

Diese Idylle könnte bald vorbei sein*

 

Nur den wenigsten ist wirklich bewusst, dass diese Meereswelt geschützt werden muss, sonst werden sie in ein paar Jahren hier nichts mehr bewundern können. Neue Hotelanlagen enstehen sozusagen über Nacht und entsorgen ihren Müll täglich im Meer. Tonnen von Plastikmüll liegt auf vielen Buchten. Inzwischen wehren sich die Bewohner der Küste gegen rücksichtslose Touristen und Reiseveranstalter, die auch in Deutschland beheimatet sind. Sie haben sich zur größten Umwelt-Bürgerbewegung Ägyptens zusammengeschlossen. Diese Bürgerbewegung will auf diesem Wege die fortschreitende Zerstörung dieses Unterwasserparadieses aufhalten.

In der Umweltorganisation HEPCA (Hurghada Environmental Protection and Conservation Association) engagieren sich Hotels und Tauchschulen gemeinsam für den Umweltschutz. 1992 wurde in Sharm el Sheikh außerdem die Umweltorganisation Community-Development and Environmental Protection Society gegründet. Hier zahlen die Mitglieder Geld in einen Umweltfond zur Müllbeseitigung und Strandreinigung ein.

 

Aber auch einzelne Tauchbasen an der Küste sehen den Handlungsbedarf. So zum Beispiel in Dahab/Sinai. Dort wird einmal die Woche ein kostenloser Müllsammeltauchgang angeboten. Die Taucher werden mit „Einkaufsnetzen“ ausgestattet und sammeln den Müll aus den Riffen. Keine spektakuläre Aktion, aber ein Anfang. Viele Tauchbasen limitieren die Anzahl der Taucher und Tauchgänge und weisen inzwischen ihre Taucher in den Vorabbriefings darauf hin Müll, den sie finden, einfach einzustecken und mit „nach oben“ zu bringen.

 

Eine Form des Umweltschutzes ist die Errichtung von Nationalparks. Mit dem Gesetz Nr. 102 von 1983 wurden sogenannte “areal of land or costal or inland water characterizied by flora, fauna and natural ressources of culture, scientific, touristic or ethic value (...)” ausgewiesen. 12 Gebiete zwischen Mittelmeer und Assuan wurden auf diese Weise zu Landschaftsschutzgebieten erklärt, 3 davon befinden sich auf  dem Sinai. Aber nur eines, der Ras Mohammed Nationalpark, dessen vollständiger Name „Ras Mohammed Marine National Park Project“ lautet, ist ohne wirtschaftliche Nutzung. Hier soll sowohl dem Besucher als auch dem Einheimischen ein einzigartiges Ökosystem aus Wüste, Küstenlandschaft, Korallen und Seetieren erhalten werden. Gerade in landschaftlich interessanten Gegenden wie dieser hinterlässt unkontrollierter Tourismus oft irreparable Schäden. Schwimmer und Taucher stehen oder laufen auf den Korallenriffen und zerstören die sehr empfindlichen Oberflächen der Korallen, und öffnen somit bakteriellen und parasitären Erkrankungen der Riffe Tür und Tor. Fahrzeuge verlassen vorgezeichnete Tracks, nur um eine bessere Perspektive für Fotos zu bekommen. Tauchboote zerstören mit ihren Ankern die Korallenriffe im wahrsten Sinne des Wortes Stückchen für Stückchen.

 

Gegründet wurde der Ras Mohammed National Park 1983. 1989 wurden die Grenzen des Parks erweitert und mittlerweile umfasst der Park ein Gebiet von 480 Quadratkilometern. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 4 Millionen LE. Ein erheblicher Teil der Summe wurde durch die Europäische Gemeinschaft gefördert. Auf vormarkierten Wegen kann man diesen Park erkunden. Nur an ausgewiesenen Plätzen darf getaucht bzw. geschnorchelt werden und es gibt nur einen Platz, an dem das Campen gestattet ist. Wildes Campen ist verboten und wird bestraft. Ein Regierungserlass erlaubt den Parkaufsehern, Umweltsünder zu verhaften. Dass das Harpunieren und Fangen von Fischen ebenfalls verboten ist, versteht sich von selbst. Jeder Besucher sollte hier die vorgeschriebenen Regeln respektieren und so zum Erhalt dieses Ökosystems beitragen.

 

Ein anderes Beispiel für gelebten bzw. praktizierten  Umweltschutz ist Herr Sherif el Ghamrawy. Er bietet mit Basata (einem Ferienort zwischen Taba und Nueiba am Roten Meer) umweltfreundlichen Tourismus an. Herr Sherif el Ghamrawy gründete Basata 1982. Bis zum eigentlichen Anfang des Unternehmens sollten allerdings noch einmal 4 Jahre vergehen. Auch in Ägypten gibt es einen Genehmigungsweg, der eingehalten werden muss.

 

Für den Bau der Anlage wurden umweltfreundliche Materialien wie Bambus, Schilf, Lehmziegel, Naturstein u.ä. benutzt. Rücksicht auf die Umwelt wurde auch bei der notwendigen Infrastruktur genommen. Eine Meerwasserentsalzungsanlage ist dabei selbstverständlich. Das ist nicht neu, viele Hotels betreiben eine Meerwasserentsalzungsanlage. Was viele nicht wissen, auch hierbei wird eine gewisse Menge Abwasser als solches produziert. In Basata jedoch wird die bei der Entsalzung  produzierte Abwassermenge sinnvoll entsorgt und entlastet das Brauchwassersystem erheblich. Ein Großteil des Bedarfs an Spülwasser, Toilettenwasser und auch für den Bau von neuen Häusern wird aus diesem System gedeckt. Sparwasserhähne sind ein Muss und senken so die anfallende Nutz- und Abwassermenge. Süßes Abwasser wird zur Bewässerung der Gartenanlagen benutzt und salziges Abwasser geht durch Sickergruben nach Nueiba. Der notwendige Strom wird durch eigene Generatoren erzeugt. Licht gibt es nur im Gemeinschaftsraum und in den Toiletten. Auch Mülltrennung ist hier ein Thema. Mit den Essensresten werden Tiere versorgt, die durch die Viehhaltung anfallenden Stoffwechselprodukte werden als Dünger oder sogar zur Produktion von Lehmziegeln verwendet.

 

1997 wurde zusätzlich die Organisation Hemaya gegründet. Diese Organisation setzt sich für Sozialentwicklung und Umweltschutz ein. Projekte der Organisation Hemaya hören sich nicht sonderlich aufsehenerregend an, sind aber wichtiger Bestandteil zum Schutz der Umwelt und zur Fortentwicklung des sanften Tourismus. Da wird in der Region zwischen Taba und Nueiba Müll gesammelt und getrennt, Windkrafträder werden gebaut, mit deren Hilfe der Strombedarf von 6 Haushalten gedeckt wird. Auch „aufgeforstet“ wird, 120 Palmen wurden in Nueiba und Taba gepflanzt.

 

Zitat Herr Sherif el Ghamrawy: „Es gibt drei Stufen (bezogen auf den Umweltschutz – Anm. d. R.): die erste Stufe ist die persönliche Stufe. Jeder Mensch sollte bewusst mit Energie umgehen. Man sollte weniger Wasser benutzen, weniger Müll verursachen, in verlassenen Zimmern Licht ausschalten usw.. Die zweite Stufe geht ein Stück über das Persönliche hinaus; jeder Mensch soll in seiner Familie, seine Bekannten aufklären und Informationen über die Umwelt teilen. Irgendwann – und das ist dann die dritte Stufe – sollte jede Schule, jede Straße eine Umweltschutzgruppe gründen.  Alleine, wenn man eine Klospülung (ca. 10 L) am Tag sparen würde, dann könnte man pro Tag Millionen von Kubikmetern sparen“. Eine Aussage, über die man nachdenken sollte.

 

Ebenfalls ein Beispiel, wie Umweltschutz und Tourismus funktionieren kann, ist die Idee, den Umweltschutz als solches zu einer „Touristenattraktion“ zu machen. So wird zum Beispiel in der Weißen Wüste nach Ende der Saison Papier und Plastik von Touristen gesammelt, die für dieses Einsatz gut zahlen. Veranstalter ist Herr Saad Ali, aus der Oase Farafra. Vor ein paar Jahren gingen er und seine Brüder mit ihrer Reiseagentur Badawiya Expedition Travel und der Idee einer Umweltreise durch die Weiße Wüste an den Start.

 

 

 

Jährlich findet eine dieser Reisen statt.

Die Touristen kommen sowohl aus Ägypten als auch aus Europa. Jedes Jahr Anfang Mai sammeln sie fünf Tage lang in der Weißen Wüste den Müll der vergangenen Saison und genießen dabei die landschaftliche Schönheit der Weißen Wüste.

Im Jahr 2004 gründete Saad Ali dann die nichtstaatliche Al-Hayet-Organisation. Seine Aktionen werden sowohl von Reise-veranstaltern als auch vom Ministerium für Umweltschutz und den Rangern der Weißen Wüste unterstützt.

Erhaltenswerte Wüstenlandschaft südwestl. Fayum

 

 

 

Aber wie auch in Europa ist nicht alles ökologisch, wo „eco“ drauf steht oder wer mit „Umwelt“ wirbt.

Ein Beispiel ist der sogenannte Project Aware Day. Der Ansatz, dass Touristen und Tauchbasen gemeinsam einen „Putztag“ am Meer einlegen, ist sicher nicht falsch. Dennoch ranken sich hier und da Gerüchte um diesen besondern Tag und am Ende bleibt bei den passionierten Umweltschützern das schale Gefühl, den Veranstaltern Geld in die Kassen „gesammelt“ zu haben und Statisten einer großangelegten Werbeaktion gewesen zu sein.

 

Ein zweites Beispiel ist die Ecolodge Adrere Amellal in Siwa. Hier ist mit „Eco“ nicht wirklich umweltfreundlich, sondern eher wohl „alternativ“ gemeint. Denn Umweltschutz als solcher schließt Hygiene nicht aus. Davon kann in der Ecolodge, verfolgt man die Berichte der dort „campierenden“ Touristen keine Rede sein. Ob die Sparsamkeit an Elektrizität und Wasser, vor allem in der Küche, wirklich einem geschärften Umweltbewusstsein entspringt, oder eher einer Methode mit wenig Aufwand viel Gewinn herauszuholen, sei mal dahingestellt.

 

Tourismus und Umweltschutz geht also schon. Diese „Paarung“ funktioniert aber nur, wenn auch der Reisende als solcher bewusst dazu beiträgt. Wenn der Tourist nicht erkennt, dass ein nicht unwesentlicher Beitragsanteil am Umweltschutz und damit am Erhalt der Landschaften auch „in seinen Händen“ liegt, mühen Umweltorganisationen, Hotelbetreiber und engagierte Privatpersonen sich vielleicht nicht ganz vergeblich, aber so doch mit erhöhtem Aufwand.

 

 

Quellen:

Textpassagen und Grafiken mit freundlicher Unterstützung der TUI AG, vertreten durch Frau Mila Dahle,

Textpassagen und Auszüge aus dem Interview mit Herrn Sherif El Gamrawy, geführt von Ibtihal Shedid mit freundlicher Unterstützung der website Li-lak, vertreten durch Herrn Sebastian Woitsch

* Fotos aus Privatbesitz Sebastian Woitsch, Abdruck mit freundlicher Genehmigung

www.mein-aegypten.de

www.wikipedia.de

www.tui.de

www.li-lak.de

www.eco-trans.org

www.allsinai.info

www.hotteling.wordpress.com

www.reisenews-online.de

Michel Rauch: Ägypten, Rotes Meer u. Sinai …, Seite 115ff

Sonja El-Bahay; Umweltschutz in Ägypten, realistische Forderung oder Utopie?..., Seite 57ff

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