Ägyptens Wind bläst nachhaltig Die Nutzung Erneuerbarer Energien soll deutlich ausgebaut werden Von Michael Marks Germany Trade & Invest
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Ägypten tritt in eine Phase der
nachhaltigen Realisierung von Projekten im Bereich Erneuerbarer Energien (EE) ein. Hierbei geht es vor allem um die
Nutzung der Windenergie. Der Planungshorizont lässt das Land am Nil für das
kommende Jahrzehnt zu einem interessanten Geschäftspartner werden. Da es bisher
kaum eine lokale Ausrüstungsfertigung gibt, können entsprechende Aktivitäten
erwägenswert sein. Ägypten jedenfalls ist am Aufbau zumindest einer
Basisindustrie sehr interessiert. Der private Sektor wird von der Regierung als
entscheidender Partner bei der Realisierung der Strategiepläne im Bereich EE
angesehen.
Ägypten hat sich politisch 2008
die Entwicklung von EE und besonders der Windkraft vorgenommen, nun geht es an
die Realisierung. Das Land gehört zu den Unterzeichnerstaaten des
Kyoto-Protokolls mit entsprechend ambitionierten Zielvorgaben. Bis 2020 sollen
20% der Stromerzeugung aus EE stammen. Den Hauptanteil soll Windenergie mit 12%
stellen, während auf die Nutzung der Wasserkraft 8% entfallen sollen.
Nachhaltige Windgeschwindigkeiten in einem Bereich von 10 m/sec machen Onshore-Windfarmen an bestimmten Küstenabschnitten
des Roten Meeres besonders attraktiv, zumal sie bereits in einer Höhe von
gerade 25 bis 50 m über dem Boden zu verzeichnen sind. Die bisher größte Anlage
steht in Zafarana am Roten Meer. Weitere windintensive Gebiete befinden sich
links und rechts des Nil sowie im Gebiet der Wüste und Oase Kharga.
Ägypten verfügt über ein
Windkraftpotenzial von 20.000 bis 30.000 MW (Megawatt). Dies entspricht der
gesamten derzeitigen Stromerzeugungskapazität, die Ende Juni 2008 bei knapp
23.000 MW lag bei einem Jahreswachstum um 2,9%. Bis zum Jahr 2020 soll die
Windenergiekapazität auf 7.200 MW ausgebaut werden. Mitte 2008 waren es 365 MW,
davon 360 MW in Zafarana und 5 MW in Hurghada. Das internationale Interesse am
Bau neuer Windkraftanlagen galt vor der globalen Wirtschaftskrise als hoch. Mit
Spannung wurde deshalb der Ausgang der Ausschreibung für den ersten privaten
Windpark erwartet, die Anfang Mai 2009 veröffentlich wurde und den Auftakt des
Programms bildet. Hierbei geht es um die Präqualifikation für ein 250 MW
Windkraftprojekt, das mittels Build-Own-Operate
(BOO) realisiert werden soll. Die Laufzeit ist auf 20 bis 25 Jahre ausgelegt.
Abnehmer wird die Egyptian Electricity
Transmission Company EETC sein. Die im PPA Power Purchase Agreement vereinbarten Konditionen, insbesondere der
Abnahmepreis, werden von der ägyptischen Regierung garantiert.
Die Qualifizierungsdokumente sollen von über 90 ägyptischen
und internationalen Firmen erworben worden sein, während 34 sich letztlich für
den Einstieg in die Präqualifizierung entschlossen. Ende Oktober/Anfang November
2009 hat die Regierung eine Short List
von zehn Unternehmen bzw. Konsortien erstellt und veröffentlicht. Diese umfasst
als sog. Entwickler Italiens größte
Stromgesellschaft Enel SpA, das ägyptische
Bauunternehmen und Hersteller von Düngemitteln Orascom Construction Industries (OCI), Frankreichs Energieriesen Electricite de France (EDF), die
US-Firma AES Corporation, die
spanische Iberdrola SA, Korea Electric Power Company (KEPCO),
Indiens Bharat Renewable Energy Ltd.,
die japanische Toyota Tsusho Corporation,
das ägyptisch-malaysische Konsortium El-Sewedy
Cables & Egypt Wind Power & Powertek sowie Berhad JV aus Malaysia. Diese zehn Bewerber werden nun im kommenden
Jahr genauere Standortuntersuchungen, u.a. Windmessungen, Bodentests und Umweltverträglichkeitsprüfung,
vornehmen. In der Folge geht es um die definitive Angebotsunterbreitung für den
Hauptkontrakt. Der Ausschreibungsgewinner sollte in 2011 feststehen. Parallel
findet derzeit eine Ausschreibung für Consulting-Dienste für das konkrete
Projekt statt. Ab etwa 2014 soll
die Windkraftanlage in Betrieb genommen werden.
Ende Mai 2009 billigte das ägyptische Parlament
(Unterhaus) ein 200 MW-Windfarm-Projekt an der Küste des Roten Meeres in der
Region Gabal el Zait an der Westküste des Golfs von Suez, rd. 400 km südlich
von Kairo. Dieses soll in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern, d.h. der Europäischen Investitionsbank EIB, der
EU-Kommission und der deutschen KfW realisiert werden. Das Kreditvolumen zu
Vorzugskonditionen beläuft sich auf rd. 380 Mio. US$. Die Europäische Investitionsbank
EIB hat Ende September 2009 ein Darlehen in Höhe von 50 Mio. Euro zur
Teilfinanzierung gewährt. Dies erfolgt über den Finanzarm der EIB für die Mittelmeerregion
FEMIP (Facility for Euro-Mediterranean
Investment and Partnership), in das neun arabische Länder von Marokko über Ägypten
bis zum Libanon eingebunden sind. Die Ausschreibungen für die Beschaffung und
Installation der Turbinen und den Bau sollen in 2010 erfolgen, die Betriebsaufnahme
in 2012. Das Projekt soll die CO2-Emissionen um 500.000 t jährlich verringern.
Zu den weiteren Vorhaben zählt die
Errichtung eines 120 MW Windparks durch ein privates italienisches Industrieunternehmen.
Die Verhandlungen werden mit der Egyptian
Electricity Holding Company (EEHC) geführt. Ein weiteres geplantes Projekt
betrifft den Bau einer 80 MW Windfarm in Port Ghaleb, Marsa Alam am Roten Meer,
für 110 Mio. US$ durch die Al Kharafi
Group for Tourism Investment. Die ägyptische Regierung hat darüber hinaus
nahezu 2 Mio. Feddan (1 Feddan = 1,038 Acres = 0,42 ha) an staatseigenem Land
ausgewählt, die für die Erschließung von Windkraftanlagen zur Verfügung gestellt
werden. Hierzu gehören 300.000 Feddan am Golf von Suez südlich von Zafarana
sowie 1,5 Mio. Feddan in Oberägypten links und rechts des Nil in den
Gouvernoraten Beni Suef, Minya und Assiut. In diesem Gebiet können laut
Energieministerium Windparks mit einer Kapazität bis zu 30.000 MW entstehen.
Ein neues Stromgesetz, das als
Gesetzentwurf vorliegt und in Kürze in Kraft treten soll, befasst sich u.a.
auch mit EE. So soll ein neuer Fonds zur Unterstützung von EE und zum Ausgleich
von Preisdifferenzen zwischen EE-Kosten und Marktpreisen etabliert werden.
Finanzielle Hilfe ist auch für Pilotprojekte vorgesehen. Die Mittel sollen
insbesondere aus dem Subventionsabbau für fossile Brennstoffe in der
Stromerzeugung aufgebracht werden. Der Kapazitätsausbau von Windkraft wird sich
auf drei Säulen stützen, die die Bandbreite der Geschäftsmodelle abstecken.
Dabei können sich entsprechend den Erfahrungen im Zeitablauf gewisse
Neugewichtungen ergeben. Die Regierung hofft und setzt vor allem auf die
private Initiative.
Als erstes sind Anlagen zu
nennen, die von der New & Renewable
Energy Authority (NREA)gebaut sind und in deren Verantwortung stehen. Dies
war bislang die übliche Vorgehensweise. NREA soll 2.200 MW der Gesamtkapazität
von 7.200 MW in 2020 halten. Dabei ist eine einzelne Windparkgröße zwischen 100
und 400 MW avisiert. Die Finanzierung erfolgt durch die Regierung und
konzessionäre Kredite internationaler Entwicklungsagenturen. Die derzeit
installierte Kapazität von NREA beläuft sich auf etwa 400 MW. Bis 2014 befinden
sich Projekte von 900 MW in der Pipeline. NREA soll 2014 rd. 1.270 MW
erreichen. In den Folgejahren stehen weitere 200 MW p.a. auf dem Plan.
Als zweite Option kommt die
Realisierung von Anlagen vermittels Bietungswettbewerb bzw. Ausschreibungsverfahren
in Betracht. Das finanzielle Risiko des Investors wird begrenzt durch die
Garantie eines langfristigen PPA. Der Staat hat die Kontrolle über den Anstieg
der EE-Kapazität mit Bezug auf die Kapazität des Übertragungssystems und die
Marktabsorption. Nebenziele sind die Erhöhung des lokalen Herstellungsanteils,
die Zunahme privater Investitionen, Technologietransfer und die Realisierung möglichst
günstiger Preise. Zehn Module zu je 250 MW mit insgesamt 2.500 MW stehen zur Realisierung
an. Die letzte Ausschreibung soll in 2017 erfolgen, um die Zielerreichung für
2020 zu gewährleisten. Vor allem private ausländische Investoren/Developer dürften hier gefordert sein.
Als dritte Option und in einer
späteren Phase, etwa 2011 oder 2012, soll ein Energie-Einspeisungstarif zur
Anwendung gelangen, der sich an den bis dahin gemachten Erfahrungen orientiert
und internationale Expertise in diesem Bereich nutzt. Dieser wird vor allem für
sog. IPPs Individual Power Producers von
Bedeutung sein. Auch hier steht eine Gesamtkapazität von 2.500 MW zur
Disposition. Die einzelne Windparkgröße ist dabei mit unter 50 MW mittel bis
klein. Hierbei liegt der Fokus auf privaten lokalen Developern.
Ägypten gehört laut Weltbank zu
den Ländern in der Welt mit dem schnellsten Emissionsanstieg von Treibhausgasen.
Der zuletzt eingerichtete Clean
Technology Fund (CTF) zielt auf Umkehr des Trends auch in Ägypten durch Förderung
von EE, Verringerung der Schadstoffemissionen im Verkehrssektor sowie Erhöhung
der Energieeffizienz. Der von derzeit acht Regierungen unterstützte 5,2 Mrd.
US$ Fonds wird von der Weltbank gemanagt.
Ägypten plant die
Inanspruchnahme konzessionärer Finanzierung in Höhe von 300 Mio. US$. Die Regierung
und Partner wie das IFC der Weltbankgruppe haben bereits Finanzierungen für 400
MW Windenergiekapazität übernommen. Weitere Projekte von 600 MW befinden sich
in der Finanzierungspipeline und sollen in den nächsten zwei bis vier Jahren
starten. Zu den Engpässen beim Ausbau der Windenergie gehört die Infrastruktur.
Die Regierung will deshalb 100 Mio. bis 120 Mio. US$ aus dem CTF zur Kofinanzierung
eines Hochspannungsübertragungssystems von den Windparks am Golf von Suez
nutzen, um große Verbrauchszentren wie Kairo zu versorgen.
Die Nachhaltigkeit der Planungen
im Bereich EE und besonders Windkraft lässt die Errichtung von Produktionskapazitäten
vor Ort als erwägenswert erscheinen. Auch die Regierung ist am Aufbau von „local content“-Fertigung sehr
interessiert, um die Investitionskosten zu reduzieren. So wurde beispielhaft
Ende 2008 ein Joint-Venture-Projekt zwischen der deutschen SIAG und der
heimischen El Sewedy Group – u.a. einer der größten Kabelhersteller im
arabischen Raum – zur Herstellung von Windtürmen geschlossen.
Auch die Nutzung der
Sonnenenergie schreitet voran. Das Land am Nil ist in weiten Teilen von starker
Sonneneinstrahlung gesegnet. Das German
Aerospace Center (DLR) veranschlagt das wirtschaftlich nachgewiesene Solarenergiepotenzial
des Landes auf 73.656 Terawattstunden (TWH) im Jahr. Nach dem ägyptischen
Solaratlas weisen zwei Drittel des Landes eine Sonnenenergieintensität von mehr
als 6,4 kWh/qm pro Tag auf bzw. jährlich von rd. 2.300 kWh/qm.
Ägypten gehört zu den Pionierländern
im Bereich Concentrated Solar Power (CSP).
So wird derzeit eines der weltweit ersten solarthermischen Kombikraftwerke in
Kureimat, im Süden von Kairo, mit konzessionären Krediten gebaut (Kureimat Solar Thermal Hybrid Project).
Es wird eine kombinierte Kapazität von 140 MW aufweisen, von denen 20 MW Solar-
und 120 MW thermische Energie (Gas-kraft) betreffen. Die Projektkosten belaufen
sich auf rd. 400 Mio. US$ mit Fertigstellung Ende 2010. Die spanische Iberdrola sowie die ägyptische Orascom Construction Industries (OCI)
sind mit dem Bau befasst. Etwa 70% des Bauabschnitts für die Solaranlage und
50% der Gaskraftanlage sollen bereits fertig gestellt sein.
Die installierte Gesamtkapazität für Photovoltaik
PV beläuft sich lt. NREA auf etwa 5,2 MW. Anwendungsbereiche sind insbe-sondere
Beleuchtung, Pumpen von Wasser, drahtlose Kommuni-kation, Kühlung sowie kommer-zielle
Werbung an Autobahnen. Vor allem ländliche und abgele-gene Gegenden ohne
Anschluss an das Stromnetz gelten als potenzielle Nutzer. So gibt es ein
Stromversorgungsprojekt für zwei abgelegene Siedlungen im Mittel-meer-Gouvernorat
Matrouh, das in Kooperation mit der italienischen Regierung realisiert wird und
Ende 2009 zum Abschluss kommen soll. Die Bereiche Solar Water Heating und Solar
Cooling (z.B. für Klimaanlagen) gelten als ausbaufähig. Ein Eco-Audit für Hotelanlagen könnte zu
einem weiteren Durchbruch verhelfen. Eine Reihe regionaler Initiativen folgen
aus dem sog. Mediterranean Solar Plan
MSP der EU.
Auch die Energiegewinnung aus
Biomasse ist nicht zu unterschätzen. Sie wird bereits aus der Gasifizierung von
Klärschlamm in Abwasserbehandlungsanlagen generiert, so in der El-Gabal
El-Asfer 23 MW-Anlage. Projekte zur Stromgewinnung durch Gasifizierung oder
Direktverbrennung von organischem Festmüll oder landwirtschaftlichem Abfall
harren der Durchführung. Eine Kapazität von 1.000 MW könnte allein aus Agrarmüll,
daneben kommunalem Müll entstehen. Vorhaben dieser Art erfolgen in Kooperation
zwischen Umweltministerium und Kommunen. Dem Ausbau der Wasserkraft sind enge
Grenzen gesetzt. In der Pipeline befindet sich allerdings der Bau eines neuen
Staudamms bei Assiut mit Wasserkraftwerk von 32 MW.
Ägypten hat eine Vorreiterrolle
in Afrika für den Einsatz von EE übernommen. Im Gegensatz zum westlichen
Nachbarn Libyen oder den östlichen Nachbarn der arabischen Halbinsel ist Ägypten
nur mäßig mit Kohlenwasserstoffvorkommen gesegnet. Die Reserven reichen kaum
mehr jenseits der nächsten drei bis fünf
Jahrzehnte aus. Der Handlungsdruck für die politisch Verantwortlichen
ist von daher be-achtlich. Ägypten verfolgt zudem eine langfristig angelegte
Industrialisierungsstrategie, in der diverse Formen von Industriezonen eine
zentrale Rolle spielen. Für die dort ansässigen bzw. sich ansiedelnden
Unternehmen wäre die Kenntnis langfristig stabiler Stromtarife ein Pluspunkt.
Die Subventionierung von
Investitionen und Forschung und Entwicklung (FuE) in EE gilt in Fachkreisen für
Ägypten als das möglicherweise adäquatere Modell im Vergleich zur direkten
Verbrauchersubventionierung, die heute noch das Bild prägt. Die Verbindung von
Wissenschaft und Wirtschaft ist bei EE noch unterentwickelt. Jedoch soll das
Fehlen von Ingenieuren im Bereich der EE kein Hindernis für deren Entfaltung
darstellen. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass die Erfüllung der anwenderspezifischen
Anforderungen der Technologie folgt und nicht Vorbedingung sein darf. Ägyptens
FuE hat langfristig ihre Nischen zu finden. Ein Teil der Basisausrüstungen für
EE sollte im Land selbst hergestellt werden. Die Errichtung eines Energy Park, der als Industrie-Cluster
fungieren könnte, gehört auf dem Weg dorthin zu den Optionen.
Ägyptens Energiestrategie beschränkt
sich natürlich nicht allein auf EE. Der Ausbau konventioneller
Kraftwerkskapazitäten bildet das eigentliche Standbein der Stromversorgung. In
der laufenden Fünfjahresperiode 2007/08 bis 2011/12 ist ein Ausbau der
Kraftwerkskapazitäten um 9.365 MW vorgesehen. Das Land wird im Fünfjahreszeitraum
ab 2012/13 rd. 120 Mrd. EGP in neue Stromerzeugungskapazitäten sowie den Ausbau
und die Modernisierung des Stromnetzes investieren. Die neun zu errichtenden
Kraftwerke sollen eine Gesamtkapazität von 10.450 MW erreichen. Im Jahr 2008
wurden 8 Mrd. EGP investiert und rd. 1.500 MW an das nationale Stromnetz angeschlossen.
In 2009 sollten rd. 14 Mrd. EGP in den Sektor geflossen und rd. 2.000 MW hinzufügt
worden sein. Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum erfordern einen konsequenten
Ausbau des Elektrizitätsangebots. Allein 2008 erreichte der Nachfrageanstieg
13%. Die friedliche Nutzung der Kernenergie soll hinzukommen, um mögliche Angebotslücken
in der Zukunft zu vermeiden. Als Berater für Kernenergie wurde kürzlich das
australische Consultingunternehmen WorleyParsons
vertraglich engagiert.
Fotos: Michael Marks
Kontaktadressen:
Ministry of Electricity and Energy: www.moee.gov.eg
Egyptian Electricity Holding Company (EEHC):
www.egelec.com
Egyptian Electric Utility & Consumer Protection
Regulatory Agency (EEUCPRA): www.egyptera.org
New & Renewable Energy Authority (NREA):
www.nrea.gov.eg
Regional Center for Renewable Energy and Energy
Efficiency (RCEEE): www.rcreee.org
Egyptian German Joint Committee on Renewable Energy,
Energy Efficiency and Environmental Protection (JCEE): www.jcee-eg.net